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Jahressteuergesetz 2022: Erbschaftsteuererhöhung durch die Hintertür!

Die Ampel ändert mit dem Jahressteuergesetz 2022 die steuerliche Bewertung von Immobilien und Grundstücken bereits zum 1. Januar 2023, ohne jedoch die Freibeträge bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer anzupassen. Damit droht in vielen Fällen eine höhere Erbschaft- und Schenkungsteuer. Betroffen sind alle Immobilienarten: Wohnungen, Häuser und auch Grundstücke. Diese Pläne der Ampel sorgten für erhebliche Unruhe in der Bevölkerung.
Dazu meint Artur Auernhammer: „Was die Ampel plant, sind Steuererhöhungen durch die Hintertür, die ich vehement ablehne. Das Elternhaus muss in der Familie weiterhin steuerfrei vererbt werden können. Zusätzlich setzen wir uns für eine Regionalisierung der Freibeträge ein, um örtlichen Unterschieden in der Wertentwicklung gerecht zu werden, was gerade für uns auf dem Land von erheblicher Bedeutung ist.“

Das Elternhaus muss in der Familie weiterhin steuerfrei vererbt werden können!

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion forderte daher in einem Antrag unter anderem eine Anhebung der Freibeträge um 65 Prozent, denn in dieser Größenordnung sind in den vergangenen zehn Jahren die Immobilienwerte gestiegen. Diese Erhöhung der Freibeträge bei der Erbschaftsteuer bei einer steuerlichen Neubewertung von Immobilien soll es nach dem Willen der Bundestagsmehrheit jedoch nicht geben. Der Unions-Antrag ist Anfang Dezember mit den Stimmen der Koalition und der Linken im Bundestag abgelehnt worden. Kurz vor Weihnachten ist für unseren Bundesfinanzminister Christian Lindner plötzlich eine Erhöhung der Freibeträge eine „Frage der Fairness“. Seiner Einschätzung nach wäre eine Anhebung um rund 25 Prozent notwendig. Die Einigung der Ampel-Fraktion sieht offenbar so aus: Falls sich eine Mehrheit im Bundesrat auf eine Anpassung der Erbschaftsteuer-Freibeträge verständigen kann, will man sich mit den Ländern beraten und dann ein entsprechendes Gesetz im Bundestag auf den Weg bringen. „Auch wenn die angedachten 25 Prozent Anhebung unserer Meinung nach viel zu wenig sind, ist das Einlenken der Ampel ein Schritt in die richtige Richtung“, so Auernhammer.

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