Mit dem neuen Bau-Turbo hat die Bundesregierung ein starkes Signal für mehr Wohnraum und weniger Bürokratie gesetzt. Das Programm befreit Städte und Gemeinden aus den engen Fesseln des bisherigen Baugesetzbuchs und gibt ihnen die nötigen Werkzeuge an die Hand, um bezahlbares Wohnen schneller und unbürokratischer zu ermöglichen.
Artur Auernhammer begrüßt diesen Schritt ausdrücklich: „Gerade im ländlichen Raum brauchen wir mehr Freiheit und Tempo beim Bauen. Viele Kommunen wollen aktiv gestalten, werden aber von komplizierten Vorschriften ausgebremst. Der Bau-Turbo ist hier ein wichtiger Impuls.“ Künftig können Kommunen Bauvorhaben vom Einfamilienhaus über neue Wohnungen auf Supermärkten bis hin zu großen Mietprojekten deutlich einfacher umsetzen. Auch die Regeln zum Lärmschutz werden flexibler gehandhabt, so dass Wohnen und Gewerbe künftig besser nebeneinander bestehen können. Das eröffnet neue Chancen, um die „Stadt der kurzen Wege“ Realität werden zu lassen.
Neben dem Bau-Turbo sind weitere Reformen geplant: Eine umfassende Novelle des Baugesetzbuchs soll die Vorschriften dauerhaft vereinfachen und beschleunigen. Parallel wird am sogenannten Gebäudetyp E gearbeitet, der Bauherren mehr Gestaltungsspielraum gibt und Baukosten reduziert. Zusammen mit der Förderung des EH55-Standards entsteht so ein starker Impuls für die Bauwirtschaft.
Auernhammer betont: „Wir brauchen wieder Schwung im Wohnungsbau, vom Eigenheim bis zum sozialen Wohnungsbau. Nur so können wir den Mangel an Wohnraum beheben und die Lebensqualität in unseren Gemeinden sichern.“


