Ende Mai ist eine Delegation des Bundestagsausschusses für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat nach Frankreich gereist. Mit dabei war auch Artur Auernhammer, der den engen Schulterschluss gerade mit dem agrarpolitischen Schwergewicht Frankreich für unverzichtbar hält. Insbesondere mit Blick auf die Verhandlungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2027 oder bei der Krise im Weinbau, die beide Länder gleichermaßen trifft.
In Paris traf die Gruppe zunächst den deutschen Botschafter Stephan Steinlein. In der Landwirtschaftskammer ging es um die Zukunft der GAP, anschließend besuchte die Delegation die Assemblée nationale und führte Gespräche im Senat. Auch ein Austausch mit der französischen Landwirtschaftsministerin Annie Genevard sowie ein frühmorgendlicher Besuch des Großmarkts Rungis, des größten Frischemarkts der Welt, standen auf dem Programm.
Die zweite Hälfte der Reise führte die Delegation in die Champagne. Beim Comité Champagne in Reims und am Avize Viti Campus informierte sich die Gruppe der Abgeordneten über die Ausbildung, regionale Vermarktung und den Schutz der Herkunftsbezeichnung. Hier zeigte sich Auernhammer besonders beeindruckt. „Die Champagne macht eindrucksvoll vor, wie man eine Marke weltweit schützt und zugleich dafür sorgt, dass selbst der kleinste Winzer ein faires Einkommen erzielt.
Diese Verbindung aus konsequentem Herkunftsschutz und Absatzsicherheit für die Winzerinnen und Winzer ist ein Modell, das wir uns gut anschauen und überlegen sollten, was wir davon auf Deutschland übertragen können“, betonte er.
Für Auernhammer war die Reise damit nicht nur ein Blick über die Grenze, sondern ein Gewinn für die eigene Arbeit. Denn, wer die besten Lösungen finden möchte, muss den Dialog mit den europäischen Partnern suchen und Frankreich ist dabei einer der wichtigsten.


