Deutschlands Verteidigungsfähigkeit wird durch neuen Wehrdienst gestärkt

In den letzten Jahren hat sich die sicherheitspolitische Lage deutlich verschärft. Vor diesem Hintergrund arbeiten wir gemeinsam daran, die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands zu stärken und die Bundeswehr auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Einer der entscheidenden Schritte hierfür ist der neue Wehrdienst, der die Streitkräfte nachhaltig unterstützt und zugleich junge Menschen ermutigt, Verantwortung für ihr Land zu übernehmen.

Der neue Wehrdienst setzt auf Freiwilligkeit und Attraktivität. Eine freiwillige Verpflichtung wird mit rund 2.600 Euro Brutto monatlich entlohnt. Ab einer Dienstzeit von einem Jahr kommt ein Führerscheinzuschuss hinzu.

Darüber hinaus wird die Wehrerfassung wieder eingeführt, um im Verteidigungsfall vorbereitet zu sein. Alle 18-Jährigen erhalten einen Fragebogen, der Motivation und Eignung erfasst und über Möglichkeiten des freiwilligen Engagements informiert. Für Männer ist die Beantwortung verpflichtend und ab dem Jahrgang 2008 beginnt die schrittweise Musterung.

Mit diesen Maßnahmen wird die Bundeswehr ihre NATO-Fähigkeitsziele erreichen und künftig rund 260.000 aktive Soldatinnen und Soldaten sowie etwa 200.000 Reservistinnen und Reservisten bereitstellen. Eine Bedarfswehrpflicht kann nur dann gesetzlich beschlossen werden, wenn die Lage oder die Personalsituation dies erfordert.

Damit sichern wir die Einsatz-bereitschaft der Streitkräfte und stärken die Wehrhaftigkeit unseres Landes. Gleichzeitig eröffnet er jungen Menschen die Möglichkeit, freiwillig einen wichtigen Beitrag für Deutschland zu leisten.

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