Digitalisierung in der Landwirtschaft

Beitrag erschienen am: 25. Mai 2019

Die Chancen der Digitalisierung in der Landwirtschaft standen am 16. Mai auf der Tagesordnung im Deutschen Bundestag. In ihrem Antrag fordert die Regierungskoalition einen offenen Zugang und standardisierte Datenformate für eine zukunftsfähige Landwirtschaft.

„Mit digitalen Technologien wird maßgeblich zu einer umweltfreundlichen, ressourcen- und gewässerschonenden Landwirtschaft beigetragen.“ so Agrarpolitiker Artur Auernhammer.
Dies erfolge beispielsweise, indem über Sensorik die Tiergesundheit gemessen werden könne beziehungsweise der Einsatz von Pflanzenschutz- oder Düngemittel punktgenau und daher besonders sparsam erfolgen könne.

Dazu soll die Bundesregierung unter anderem den Breitbandausbau im ländlichen Raum intensivieren, um die Präzisionslandwirtschaft auf allen Äckern und Wiesen sowie eine moderne multifunktionale Forstwirtschaft in den Wäldern zu ermöglichen. Wichtig ist Artur Auernhammer außerdem, dass ein sicherer und reibungsloser Datenaustausch gewährleistet wird. Die Landwirte müssten die Hoheit über ihre Daten haben.
Darüber hinaus soll gemeinsam mit den Bundesländern geprüft werden, wie Wetter-, Boden- und andere Geodaten sowie relevante Betriebsmitteldaten und GAPAnträge auf der Grundlage des Geodatenzugangsgesetzes und des e-Government-Gesetzes den Bürgern  und insbesondere den Landwirten sowie den Waldeigentümern grundsätzlich kostenlos und unter Wahrung des Datenschutzes zur Verfügung gestellt werden können.

 

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