Entlastung bei Energiekosten beschlossen

Am 3. September hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf zur Gewährung eines staatlichen Zuschusses zu den Übertragungsnetzkosten für 2026 beschlossen. Damit wird ein zentrales Ziel umgesetzt: Strompreise für Haushalte und Unternehmen sinken deutlich.

Insgesamt stellt die Bundesregierung dafür jährlich 6,5 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transfor-mationsfonds bereit – auf vier Jahre gerechnet sind das 26 Milliarden Euro. Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt spart dadurch rund 100 Euro im Jahr. Zusammen mit weiteren Maßnahmen, wie der Übernahme der Gasspeicherumlage, steigt die Entlastung auf etwa 150 Euro.

Strompreise für Haushalte und Unternehmen sinken

Auch mittelständische Betriebe und die stromintensive Industrie profitieren spürbar. Besonders positiv: Der Zuschuss wirkt dort am stärksten, wo die Netzentgelte bisher am höchsten waren. Dadurch kommt die Entlastung gezielt bei den am stärksten belasteten Stromkunden an. Parallel wurde die Stromsteuer für Unternehmen des produzierenden Gewerbes sowie der Land- und Forstwirtschaft auf den EU-Mindestsatz abgesenkt. Rund 600.000 Betriebe, darunter zahlreiche Handwerks- und Landwirtschaftsbetriebe, erhalten so zusätzliche Unterstützung.

Diese Maßnahmen sind ein wichtiger Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu stärken und private Haushalte spürbar zu entlasten. Weitere Schritte, wie eine Absenkung der Stromsteuer für alle Verbraucher, sollen folgen, sobald finanzielle Spielräume bestehen.

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