Die neue Bundesregierung ist in den ersten 70 Tagen bis zur parlamentarischen Sommerpause schnell gestartet und hat viele erste Vorhaben umgesetzt, so auch in der Landwirtschaft. Mit der Verschiebung von zwei neuen, sehr bürokratisch umgesetzten Öko-Regelungen, der Wiedereinführung der Agrardieselrückvergütung ab 2026 und vor allem mit der Abschaffung der sogenannten Stoffstrombilanz wurden die Landwirte spürbar entlastet.
Die Stoffstrombilanz hätte von jedem einzelnen Landwirt sehr kleinteilig verlangt, über seine Ausbringung von Düngemitteln Buch zu führen und die sogenannten „Stoffströme“ im Betrieb zu dokumentieren. Dies hätte für einen extremen Bürokratieauswuchs gesorgt.
„Die Stoffstrombilanz war von Anfang an viel zu bürokratisch angelegt und hätte keinen echten Nutzen gehabt. Deshalb war die Abschaffung absolut richtig. Wir brauchen als nächsten Schritt ein Düngerecht, das auf dem Prinzip der Verursachergerechtigkeit fußt. Das würde für echten Fortschritt bei gleichzeitig möglichst geringer bürokratischer Belastung führen. Ich bin mir sicher, dass unser Minister Rainer nach der Sommerpause eine gute Novelle des Düngegesetzes vorlegen wird!“, begrüßt Auernhammer die Abschaffung.


