Heizungsgesetz wird abgeschafft

Artur Auernhammer begrüßt die Abschaffung des bisherigen Heizungsgesetzes und die geplante Einführung eines neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes als wichtigen Schritt hin zu mehr Verlässlichkeit und Entscheidungsfreiheit für Eigentümer. Nach seiner Einschätzung habe das frühere Gesetz viele Bürger verunsichert und notwendige Investitionen gebremst – mit der Neuregelung werde nun wieder Vertrauen geschaffen und Planungssicherheit hergestellt.

Ein besonderer Fokus liegt für Auernhammer auf dem ländlichen Raum, wo andere Voraussetzungen gelten als in Städten. Größere Gebäude, ältere Bausubstanz und fehlende Fernwärmeanschlüsse erforderten flexible und praxisnahe Lösungen. Deshalb setzt er sich für echte Technologieoffenheit ein: Auch künftig sollen neben Wärmepumpen und Fernwärme weiterhin Gas- und Ölheizungen sowie Biomasseheizungen genutzt werden können – allerdings mit einem steigenden Anteil klimaneutraler Brennstoffe.

Zentrale Änderungen wie der Wegfall der starren 65-Prozent-Vorgabe für erneuerbare Energien und das Aus für pauschale Verbote bewertet Auernhammer als wichtigen Kurswechsel. Gleichzeitig sollen Förderung und Innovation gestärkt werden, etwa durch die Fortführung der Bundesförderung effiziente Gebäude sowie neue Anreize für klimafreundliche Energieträger wie Biomethan oder synthetische Kraftstoffe. Auch die kommunale Wärmeplanung, insbesondere für kleinere Gemeinden, soll deutlich vereinfacht werden.

Auernhammer betont zudem die Bedeutung für Hausbesitzer und Familien: Wohneigentum sei für viele Menschen die wichtigste Form der Altersvorsorge und dürfe nicht durch überzogene Vorschriften gefährdet werden. Sein Ziel sei ein Klimaschutz, der wirtschaftlich sinnvoll, sozial verträglich und regional umsetzbar ist – getragen von den Menschen vor Ort statt gegen sie.

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