Artur Auernhammer nahm auf der Podiumsdiskussion anlässlich des Bundesjägertages in Bonn teil. Die Diskussion drehte sich rund um den Themenkomplex „Leben nehmen – Verantwortung tragen“ und damit um den Kern der immer wieder aufflammenden Jagd-ethischen Diskussion.
„Wir als Union stehen klar zur Jagd und zu unseren Jägerinnen und Jägern. Die Jagd ist in unseren heutigen Kulturlandschaften ein wichtiger Beitrag zum Naturschutz, zum Erhalt der Biodiversität und Schutz unserer Weidetierhalter. Wir wollen ein praxisgerechtes Jagdrecht, keine Ideologie und auch eine respektvolle Verankerung unserer Jägerinnen und Jäger in der Gesellschaft. Ich selbst bin Jäger und weiß, dass es niemandem Spaß macht, ein Tier zu töten – aber jeder Jäger weiß, dass es nötig ist und dass es darum geht, dass man verantwortungsvoll und mit dem nötigen Respekt vor dem Tier handelt“, spricht sich Auernhammer für ein positives Bild der Jagd in der Gesellschaft aus.
Vor diesem Hintergrund muss auch der Wolf und seine Bejagung mit einer pragmatischen und ideologie-freien Brille betrachtet werden. „Der günstige Erhaltungszustand ist erreicht, zum Schutz unserer Weidetiere und unserer Bauernfamilien müssen wir den Wolf ins Jagdrecht aufnehmen und auch wirklich – begrenzt – bejagen“, positioniert sich Auernhammer zur Wolfs-Debatte.


