Mit dem Schienenpakt in die Zukunft des Bahnverkehrs

Beitrag erschienen am: 11.08.2020

Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, hat mit dem Schienenpakt einen zukunftsweisenden Plan veröffentlicht, der gewährleistet, dass die Schiene dauerhaft verkehrs- und klimapolitisch Vorrang bekommen soll. Damit kommt das ehrgeizige Ziel des Koalitionsvertrages, die Zahl der Fahrgäste bis 2030 zu verdoppeln, in greifbare Nähe. Die Bahn wird als Verkehrsmittel des 21. Jahrhunderts gestärkt und die Mobilitätsbedürfnisse unserer Gesellschaft, mit Blick auf unser weiter zusammenwachsendes Europa, werden erfüllt.

Umsteigen wird leichter – Bahnfahren verlässlicher
Der Deutschlandtakt bildet dabei das Herzstück des Schienenpakts. Kern des Deutschlandtaktes ist, dass sich alle Züge zu jeweils festen Zeiten im Bahnhof treffen. Umsteigen wird dadurch deutlich leichter, das Bahnfahren insgesamt deutlich verlässlicher. Der nun dritte und finale Entwurf des Zielfahrplans liegt vor: Von den Mitgliedern des Zukunftsbündnisses Schiene und den Bundesländern ausgearbeitet, soll sich nun die Bereitstellung der Infrastruktur nach dem Fahrplan richten – eine Wende gegenüber dem früheren System. Künftig wird der Zugverkehr öfter, auf den Hauptverkehrsachsen jede halbe Stunde, schneller, durch nahtlose Umsteigeverbindungen, und überall, mit einer besseren Anbindung von Städten und Regionen, fahren. Neben dem Personenverkehr wird auch ein Augenmerk auf den Güterverkehr gelegt. Künftig wird der Bedarf an Trassen durch wachsende Transportmengen noch weiter ansteigen. Die ersten Strecken starten bereits in diesem Jahr!

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