Sportpolitik mit neuem Schwung

Die schwarz-rote Koalition hat auch in der Sportpolitik spürbare Akzente gesetzt und ist mit Schwung gestartet. Nicht nur die Schaffung des neuen Postens der Staatsministerin für Ehrenamt und Sport zeigt, wie wichtig die Koalition die Sport- und Ehrenamtspolitik nimmt.

Das finanziell wichtigste Projekt ist die sogenannte Sportmilliarde. CDU/CSU und SPD haben mit ihr ein zentrales Versprechen aus dem Koalitionsvertrag eingelöst und investieren bis 2029 insgesamt eine Milliarde Euro in sanierungsbedürftige Sportstätten. Allein in der ersten Förderrunde gingen bundesweit über 3.600 Interessenbekundungen mit einem beantragten Gesamtvolumen von mehr als 7,5 Milliarden Euro ein – das Programm war fast 23-fach überzeichnet. Der Bedarf ist also riesig. Ergänzend dazu startet eine gezielte Schwimmbäderoffensive mit der erstmals 250 Millionen Euro gezielt für die Modernisierung kommunaler Schwimmbäder vom Bund bereitgestellt werden.Der Entwurf wurde Ende des Monats zum ersten Mal im Plenum des Bundestags beraten.

Das neue Gesetz definiert Ziele, Rahmenbedingungen und Fördervoraussetzungen der Sportförderung und soll den deutschen Spitzensport wieder an die Weltspitze führen. Und auch die Olympia-Bewerbung nimmt Fahrt auf: Vier Städte und Regionen – Berlin, Hamburg, KölnRheinRuhr und München – haben ihre Konzepte eingereicht, der DOSB entscheidet bis Herbst 2026, welcher Kandidat für Deutschland ins internationale Rennen geht.

Artur Auernhammer freut sich über das erste Regierungsjahr: „Das erste Jahr zeigt: Wir investieren wieder in die Infrastruktur, die Vereine und Kommunen seit Jahren dringend brauchen. Die Sportmilliarde und die Schwimmbäderoffensive sind echte Fortschritte. Auch das Sportfördergesetz nimmt eine gute Gestalt an und auch die Olympiabewerbung begleiten wir eng. Ich freue mich darauf, diesen Weg weiterzugehen!“

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