US-Basis in Ansbach wohl nicht von Abzug betroffen

Beitrag erschienen am: 31.07.2020

Bereits vor einigen Wochen hatte der Bundestagsabgeordnete Artur Auernhammer die US-Botschaft bezüglich der Zukunft der US-Basis Ansbach Katterbach kontaktiert. Nachdem dort keine Aussage zu den Abzugsplänen getroffen werden konnte, haben die Vereinigten Staaten nun den Abzug von 12.000 Soldaten aus Deutschland bekannt gegeben. Knapp über 6.000 Soldaten werden in die USA zurückkehren, weitere 5.500 werden innerhalb von Europa verlegt. Die Planungen zu dem Abzug seien jedoch noch nicht final abgeschlossen und können sich somit noch ändern. „Ich bedauere die Entscheidung der Vereinigten Staaten sehr. Die Stationierung von US-Truppen in Deutschland ist ein wichtiger Teil unserer transatlantischen Partnerschaft“, teilt Auernhammer dazu mit. „Diese innenpolitische Profilierung des US-Präsidenten, so kurz vor der Wahl in den USA, nimmt eine Schwächung des Westens billigend in Kauf. Zudem geht mit dem US-Abzug auch eine Schwächung der NATO einher.“ Bereits vor der offiziellen Bekanntgabe des Abzugs wurde auch im US-Kongress Kritik an der Entscheidung des US-Präsidenten geäußert. „Nach den aktuellen Informationen scheint der Stützpunkt in der Region Ansbach nicht von dem Abzug der US-Soldaten betroffen zu sein“, erklärt Auernhammer. Für die Region besitzt die Basis eine hohe Bedeutung: „Weit über 400 Deutsche sind auf dieser Basis beschäftigt. Für sie und ihre Familien wäre ein Abzug fatal, denn ihre berufliche Zukunft hängt direkt davon ab“, hebt Artur Auernhammer hervor. „Daher freue ich mich, da es aktuell nicht danach aussieht, dass Ansbach-Katterbach von dem Abzug betroffen sein wird.“ Ministerpräsident Markus Söder bat bereits Hilfe für die betroffenen Kommunen an. „Sollte wider Erwarten ein Abzug der Truppen in Ansbach-Katterbach stattfinden, benötigen wir ein Ersatzkonzept, das insbesondere auch die vielen Arbeitsplätze in der Region sicherstellt“, unterstützt Auernhammer den Vorschlag des Ministerpräsidenten.

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