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Regionale Lebensmittelproduktion muss sichergestellt werden

Außerhalb der Heimatregion Artur Auernhammers kennt kaum jemand die Treuchtlinger Stadtwurst oder die Ansbacher Bratwurst, doch jeder kennt die Thüringer Rostbratwurst, die Nürnberger Bratwurst oder auch den Schwarzwälder Schinken. Er nutzte die Gelegenheit und warb in seiner Plenarrede für die genussvollen Wurstwaren aus seiner Heimat.
Viele Fleisch- und Wurstprodukte in Deutschland sind mit den Regionen eng verbunden, denn die Waren sind keine Massenprodukte. Es gibt sie nicht im Discounter, sondern bei den Direktvermarktern, den Metzgereifachgeschäften. Eng verbunden ist damit die Nutztierhaltung, die in der aktuellen Zeit unter einem immensen Druck steht.
Futter-, Düngemittel- und Energiepreise sind innerhalb kürzester Zeit extrem angestiegen und gefährden die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Nutztierhaltung und aller nachgeordneten Branchen wie des deutschen Metzgerhandwerks.
Die Metzgerinnen und Metzgern in Deutschland ermöglichen die regionale Vielfalt der Fleisch- und Wurstwaren. Allein 140.000 Menschen arbeiten in Deutschland in Metzgerei-Fachgeschäften, die zumeist aus Schweinefleisch hochwertige Lebensmittel herstellen.

Für die allermeisten Menschen in Deutschland gehören Fleisch- und Wurstwaren zu ihrer Ernährung dazu. Doch schon jetzt kann die deutsche Nutztierhaltung im Preisvergleich mit anderen Ländern nur schwerlich bestehen, was auch den Preisdruck auf nachgeordnete Branchen immer mehr erhöht. Gerade in der aktuellen Zeit, in der Verbraucherinnen und Verbraucher beim Lebensmitteleinkauf sparen, wird der Griff zu günstigeren Produkten immer gängiger.
Daher war es der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ein Anliegen, sich mit ihrem Antrag „Schweinehaltern aus der Krise helfen“ für mehr politische Anerkennung für die gute Arbeit der deutschen Schweinehaltung und auch für finanzielle Unterstützung in Zeiten der Energiekrise einzusetzen.
Bedauerlich ist, dass die Ampel-Regierung und allen voran das grün geführte Bundeslandwirtschaftsministerium die prekäre Situation der deutschen Schweinehaltung und die
damit verbundene existenzgefähr-dende Lage des deutschen Lebens-mittelhandwerks, allen voran des Metzgerhandwerks, kleinredet.

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Artur Auernhammer seit 10 Jahren im Deutschen Bundestag

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