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Artur Auernhammer zu Gast bei der Österreichischen Volkspartei (ÖVP)in Wien

Auf Einladung des Parlamentsclubs der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und dessen Landwirtschaftssprecher und Nationalrat Georg Strasser war Artur Auernhammer nach Wien gereist. Hintergrund des Gesprächs war ein fachpolitischer Austausch über die Situation der Landwirtschaft in Deutschland nach über einem Jahr Ampel-Regierung sowie die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP).

Viele landwirtschaftspolitische Themen werden maßgeblich auf Ebene der Europäischen Union ausgehandelt und finden dort ihren Eingang in die Gesetzgebung. Anders als in Deutschland, ist die Schwesterpartei der CDU/CSU, die ÖVP, zusammen mit der österreichischen Grünen-Partei auf Nationalstaats-Ebene regierungsbildend beteiligt. Die Verwerfungen globaler Lieferketten, die volatilen Energiemärkte und auch die Düngemittelknappheit haben in der letzten Zeit verdeutlicht, wie wertvoll ein hoher Selbstversorgungsgrad mit Lebensmitteln ist. Auch mit Blick auf die hohe Inflationsrate sei es von größter Dringlichkeit dafür zu sorgen, dass eine ausgewogene und gesunde Ernährung mit heimischen Lebensmitteln für die Bürgerinnen und Bürger noch erschwinglich bleibe. Umso wichtiger sei es in den Augen von Georg Strasser und Artur Auernhammer, dass die beiden Nachbarländer Österreich und Deutschland in der Landwirtschaftspolitik weiterhin einen sehr guten Kontakt pflegen, um sich gemeinsam in Brüssel möglichst wirkungsvoll für eine praxistaugliche EU-Landwirtschaftspolitik einsetzen zu können.

In seinem Fachvortrag ging Artur Auernhammer auf einige Themen der Landwirtschaftspolitik ein, die ihn in seiner Arbeit als Obmann im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages täglich begleiten. Ganz besonders präsent sind dabei die Punkte Pflanzenschutzmittelreduktion, die Herkunftskennzeichnung für Fleischwaren sowie der Umbau der Nutztierhaltung insgesamt und auch das Thema Großraubtier Wolf. Innerhalb der deutschen Ampel-Regierung sind die Ministerien, die für die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmittel verantwortlich sind, grün geführt.
Gerade in herausfordernden Zeiten erschwere dies in den Augen von Artur Auernhammer ein schnelles Vorankommen und ein deutliches Bekenntnis für die heimische Landwirtschaft ungemein. Oftmals werden notwendige Entscheidungen, beispielsweise die Positionierung der Bundesregierung bezüglich des EU-Verordnungsentwurfs zur Pflanzenschutzmittelreduktion, unnötig lange hinausgezögert und Diskussionen seien eher von Ideologie anstatt von Fachwissen geprägt. Das gefährde die Planungssicherheit für die betroffenen Landwirtinnen und Landwirte. Das Vertrauen in die politischen Entscheidungsträger werde schon bei jungen Nachwuchskräften beschädigt.

Die beiden Agrarsprecher Georg Strasser (ÖVP) und Artur Auernhammer (CSU) signalisierten trotz der umrissenen Problemstellung eine sehr große Einigkeit und Zuversicht. Die Landwirtinnen und Landwirte beider Länder gehören zu den bestausgebildetsten ihrer Zunft und können die anstehenden Herausforderungen meistern, wenn sie von der Politik praxistaugliche Unterstützung und verdiente Wertschätzung erfahren. Dafür wollen die beiden Agrarsprecher zukünftig noch enger zusammenarbeiten und zu Gunsten der heimischen Landwirtschaft mit einer starken Stimme sprechen.

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