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Der Wolf und die Weidetierhaltung sind Hauptthemen bei der Almbegehung

Mit der umweltpolitischen Sprecherin der CSU im Bundestag, Dr. Anja Weisgerber, besuchte Artur Auernhammer ihren Kollegen Alexander Radwan. Er lud in seiner Heimat nahe des Tegernsees zu einer Almbegehung. Auch CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt, sowie die MdB-Kolleginnen Andrea Lindholz und Mechthilde Wittmann schlossen sich an. Es standen der Wolf und die Weidetierhaltung im Fokus. Im Jahr 2022 wurden in Deutschland 4.366 Tiere durch Wolfsrisse getötet – ein Anstieg zum Vorjahr um fast 30 Prozent und zurückzuführen auf die unkontrollierte Ausbreitung des Wolfes.

Auch an der Landkreisgrenze zwischen Weißenburg-Gunzenhausen und Eichstätt ist ein deutlicher Anstieg der Wolfspopulation feststellbar. Vor Jahrzehnten war der Wolf noch vom Aussterben bedroht, wovor er mit einem strengen Schutzstatus erfolgreich bewahrt wurde. Bei allem Erfolg – für die betroffenen Tierhalter ist der Verlust eines Tieres eine emotionale Belastung sowie auch ein finanzieller Verlust. In manchen EU-Mitgliedstaaten gibt es inzwischen ein Bestandsmanagement für den Wolf, ähnlich wie für das Reh- und Rotwild in Deutschland.

Unter strengen Auflagen ist dort auch eine Entnahme, also der Abschuss, von Wölfen möglich. Anders ist es in Deutschland, wo Umweltministerin Lemke (Grüne) und Landwirtschaftsminister Özdemir (Grüne) ein Vorgehen gegen den Wolf bisher strikt ablehnen und nach wie vor die Verantwortung bei der Europäischen Union suchen. Aufgrund der zunehmenden Wolfsrisse fordern jedoch immer mehr Weidetierhalter mit Nachdruck auch in Deutschland ein Bestandsmanagement. Für die Jägerinnen und Jäger wird zudem dringend Rechtssicherheit zum Abschuss von Wölfen benötigt. Die Weidetierhaltung ist eine besonders traditionsreiche und naturnahe Nutztierhaltung, die es zu bewahren gibt.

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